Most Admired Companies

Fortune Magazine beurteilt jährlich die Most Admired Companies nach folgenden Kriterien:

  • Innovationskraft
  • Managementqualität
  • Human Ressources Potential / Talent
  • Produkt- und Servicequalität
  • langfristiger Investitionswert
  • finanzielle Stabilität
  • soziale Verantwortlichkeit
  • Verwendungszweck des Firmenkapitals

Ernst & Young untersuchten die Investitionsentscheidungen von Finanzanalysten und Portfoliomanagern. Danach orientierten sie sich zu 35% an folgenden nicht-finanziellen Informationen:

  • Umsetzung der Unternehmensstrategie
  • Glaubwürdigkeit des Managements
  • Qualität der Unternehmensstrategie
  • Innovation
  • Fähigkeit, Mitarbeiter mit Potential zu gewinnen und zu halten
  • Marktanteil
  • Managementexpertise
  • Bezahlungssysteme, abgestimmt auf Shareholderinteressen
  • Leadership in der Forschung
  • Qualität wesentlicher Geschäftsprozesse

Quelle: Becker, Huselid, Ulrich „The HR Scorecard", HBS Press, Boston 2001

Lernen macht Spaß!

Die Nachwuchsmanager eines europäischen Versicherungskonzerns lernen in einem mehrwöchigen Lehrgang alles, was ein Manager so braucht. Unter anderem auch Basis-Handwerk, wie Ziele formulieren, Strukturen und Prozesse organisieren, Entscheidungstechniken und -verfahren, Erfolge messen und bewerten (mit balanced score cards) ... Der zunehmenden Komplexität der Wirtschaft folgend lernen sie auch vernetztes Denken und üben den Umgang mit Komplexität.

Spielerisch! Denn wir setzen dafür das Komplexitätsspiel "Ecopolicy" von
Prof. Dr. Frederic Vester ein. Es erzeugt helle Begeisterung und verursacht tiefe Augenränder am nächsten Morgen, weil etliche die ganze Nacht durch Ecopolicy spielen, und den Umgang mit Komplexität lernen. Die Folge: ein Wechsel der Paradigmen in den Köpfen und verändertes Entscheidungsverhalten mit mehr Sensibilität für die Zusammenhänge im Unternehmen.
Diesem Unternehmen muss nicht bange sein um seine Zukunft. Seine Manager haben´s gelernt.

Interesse?
Sprechen Sie mich an auf die Themen Manager-Handwerk und Komplexitätsmanagement

Ein Jahr danach

Oktober 2002 - in Köln feiert sich die Branche der Büroeinrichter auf der Orgatec-Messe mit aufwendigen Produktpräsentationen, demonstrativem Optimismus und einer Menge „attraktiver Innovationen". Kein Wort von Krise, kein Bezug zu den z.T. massiven Problemen der Kunden, die z.T. schon rigorose Investitionsstops beschliessen mussten. Alle Hersteller planen und verkünden Wachstumsziele, als ob es kein erfolgsbeeinflussendes Umfeld gäbe.

Heute, knapp 1 Jahr danach, hat die Wirklichkeit diese Branche eingeholt. Fast alle Hersteller klagen über massiven Schwund des Auftragseingangs, der sich bereits konkret in Umsatz und Ertrag auswirkt; der Handel beklagt die geringe Investitions- und Kaufbereitschaft auch der Stammkunden und stöhnt unter den Rabattforderungen der potentiellen Auftraggeber.

Und gemeinsam stellen sie fest, dass die auf der Orgatec so gefeierten „Innovationen" zwar ihnen selbst gefielen, aber weniger denen, für die sie erstellt wurden: den Kunden! Und dass so manche „Innovation" schlicht keine Innovation war, sondern bestenfalls eine Produktverbesserung. Die so selbstgelobte Kundenorientierung war oft keine, sondern eine Selbst-Täuschung, der zwangsläufig die Ent-Täuschung folgen musste.

Beide Marktteilnehmer - Hersteller und Handel - brauchen einen grundlegenden Wandel, wenn sie nicht nur überleben, sondern in der Branche eine Spitzenposition übernehmen wollen:

  • einen Wandel der Paradigmen, also der Leitideen, die das unternehmerische Denken und Entscheiden steuern
  • andere Instrumente: nicht ständig mehr und detailliertere Daten, sondern mehr Überblick und themenbezogene Informationen und Management-Instrumente, die genau diese liefern
  • andere Strategien mit
    • mehr und echter echte Kundenorientierung
    • nicht am Produkt kleben, sondern am Kundenbedarf
    • Gestaltungsvisionen zum Wandel der Arbeits- und Bürowelten konkreter Zielgruppen
    • bessere Definition und Abgrenzung von ansprechbaren Zielgruppen
      (Senioren, Chefs, Frauen, Singles, Ärzte, Steuerberater, Banken ....
      sind keine Zielgruppen)
    • neuen Paradigmen - Wachstum, shareholder value ...
      sind keine brauchbaren Leitideen mehr, sondern bestenfalls ausgediente Götzen

Na bitte, es geht doch!

Die Partner einer renommierten deutschen Kanzlei für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung wollten ihrem Unternehmen eine zukunftsweisende Strategie geben. Der Versuch, sich in gewohnter Besprechungsart auf eine neue Strategie zu einigen, mißlang wegen der divergierenden An -und Absichten. Sie beschlossen, einen Externen zu Rate zu ziehen.

Auf meinen Vorschlag nahmen sie mich als „Kollege auf Zeit“ in ihren Kreis auf. Wir führten gemeinsam einen partizipativen Prozess der Willensbildung und Entscheidungsfindung durch, wobei die Partner die inhaltliche Seite verantworteten, ich die methodische. Der Schwerpunkt meiner Arbeit war, den Konsens aller Partner zur Strategie zu ermöglichen.

In nur acht Workshop-Tagen gelang das Vorhaben. Die WP-Kanzlei hat eine Strategie für die nächsten Jahre, der Konsens ist inhaltlich und emotional gelungen, die MitarbeiterInnen kennen das Ergebnis und sind bereits gemeinsam mit der Unternehmensleitung an der Umsetzung.

Das Projekt wurde gemäß meinem Vorgehensmodell STEP® gestaltet und durchgeführt.

Zertifikat CMC/BDU

Auch Unternehmensberater können sich einer Qualitätsprüfung stellen und ein Zertifikat erwerben. Hier geht die Initiative vom Bundesverband aus und wird nach den recht strengen Regeln des internationalen CMC Council of Management Consultants durchgeführt.

Die Zertifizierung wird nicht an das Beratungsunternehmen vergeben, sondern an die Person des Beraters - das ist ihr besonderes Qualitätsmerkmal. Für den Kunden ist die CMC-Zertifizierung des Beraters ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Für das Universum ist es kein bedeutendes Ereignis, für den Einzelkämpfer-Berater schon, wenn das Zertifizierungsverfahren erfolgreich verläuft. Daher möchte ich Sie an dieser Stelle über meine Zertifizierung informieren.

 Aktualisierung: Die Zertifizierung wurde 2007 erneuert.

Gunter Steidinger Unternehmensberatung / StrategieCentrum Schwarzwald-Bodensee

Fichtenstrasse 68 / 78087 Mönchweiler / Deutschland
Telefon: +49 7721 7878 / Fax: +49 7721 7868