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Management-Handwerkszeug

Die moderne Betriebswirtschaftslehre lehrt primär die berechenbare Seite des Managens. So wird man(ager) intensiv mit allen Aspekten der wirtschaftlichen Betriebsführung und des Controllings vertraut gemacht. Aber: Managen sollte mehr sein als Betriebswirtschaft.

Managen als zyklischer Prozess

Ich interpretiere Management und Managen als einen zyklischen Prozess mit zahlreichen Aufgaben, die in logischer Abfolge oder einzeln realisiert werden. Das könnten beispielsweise sein:
  • Entscheidungen vorbereiten, fällen und ihre Realisierung initiieren.
  • Ziele formulieren, planen, delegieren.
  • Abteilungen/Bereiche zu organisieren.
  • Arbeit zu koordinieren oder auch Probleme zu analysieren und zu lösen.
Jede dieser Management-Aufgaben kann auf verschiedene Weisen realisiert werden, es gibt zu allen methodische Alternativen. Gemeinsam ist ihnen aber, dass ihnen bestimmte Leit-ideen /Überzeugungen zugrunde liegen, mit jeweils spezifischen Methoden, Techniken und Werkzeugen.
Allen ist weiter gemeinsam, dass sie bestimmte Logiken in sich tragen. Wer sie beachtet und das adäquate Handwerk beherrscht, wird erfolgreich sein. Wer sie missachtet oder gegen sie handelt, richtet gewaltigen Schaden an. Ein Blick auf die aktuellen grossen Prob-leme der Welt zeigt, dass sie fast alle die Folgen des konventionellen Verständnisses von Managen/Wirtschaften sind, also schlicht eine Folge unseres betriebswirtschaftlichen Den-kens und Handelns, unserer Paradigmen und Leitideen.

Management-Handwerk

Aber auch die handwerkliche Seite des Managens wird sträflich vernachlässigt. Die Folge sind existenzgefährdende Mängel und Lücken. Niemand würde einen Handwerker an Gas oder Starkstrom lassen, der das entsprechende Handwerk nicht erlernt hat und beherrscht.
Nur im Management werden immer wieder Menschen in Management-Positionen berufen, die zwar einen Beruf erlernt haben und beherrschen (z.B. Verkaufen, Einkaufen, Entwickeln, Konstruieren, Fertigen), aber nicht den des Managers, Niemand bringt ihnen das Handwerk bei, entsprechend hilflos sind sie alltäglichen Situationen ausgeliefert und ziehen sich in ihrer Not auf das Zahlenwerk der Controller zurück. Manche kennen das noch als "Peter´s Prinzip".
Wissenschaftler und Praktiker wie Prof. Malik und Prof. Simon fordern schon immer, Manager müssten wie jeder andere Beruf das spezifische Handwerk lernen, bevor ihnen Managementverantwortung übertragen wird. In der Praxis ist das Gegenteil die Regel.
Ich bin überzeugt, dass Manager, Führungskräfte und Unternehmer die fundamentale Verantwortung dafür tragen, welchen Paradigmen und Leitideen sie in ihrem Denken folgen und welche Mindmaps sie ihrem Handeln zugrunde legen. Um dann die adäquaten Methoden auszuwählen und Techniken anzuwenden.
Für mich besteht darin die Logik des Gelingens.

Die Logik des Gelingens

Dafür habe ich ein schlüssiges, in sich logisches Konzept entwickelt, das Management- und Führungshandwerk ganzheitlich und in seinen einzelnen Aufgaben erlernbar macht. Meine Aufmerksamkeit konzentriere ich dabei auf einfache, aber hoch wirksame Techniken und Instrumente, die ohne großen Aufwand in jeder alltäglichen Situation anwendbar sind. Ohne PC, ohne umfangreiche Analysen.
Methoden und Techniken, die ich im Zusammenhang des Management-Zyklus trainiere, sind
  • mit einfachen Hilfsmitteln anzuwenden. Am besten auf 1 Blatt Papier mit einem Stift und etwas Grips im Hirn.
  • ohne aufwendiges Studium direkt nach dem Seminar einsetzbar, das heißt der Praxistransfer gelingt ohne Hürden.
Management-Handwerk kann als ganzheitliches Programm oder in einzelnen Modulen gemäß dem individuellen Bedarf gebucht werden.

Gunter Steidinger Unternehmensberatung / StrategieCentrum Schwarzwald-Bodensee

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